NS-Machtergreifung 1933

Mit "Machtergreifung" (auch Machtübernahme bzw. Machtübergabe) wird die Übertragung der Regierungsgewalt im Deutschen Reich am 30. Januar 1933 auf die NSDAP und ihre nationalkonservativen Verbündeten (DNVP, Stahlhelm) sowie die anschließende Umwandlung der bis dahin bestehenden Demokratie der Weimarer Republik in die Diktatur des nationalsozialistischen Deutschland bezeichnet. Da die ersten beiden Bezeichnungen aus unterschiedlichen Gründen als nicht neutral beziehungsweise präzise angesehen werden, benutzen Historiker auch die Begriffe Machtübergabe oder Machtübertragung und umschreiben das Geschehen insgesamt als die Phase der nationalsozialistischen Machteroberung 1933/34. Die Nationalsozialisten feierten am 30. Januar den Tag der nationalen Erhebung als Beginn ihrer Machtübernahme. An diesem Tag im Jahre 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg als Reichskanzler vereidigt und mit der Bildung einer Koalitionsregierung des Nationalen Zusammenschlusses, in der die Nationalsozialisten in der Minderzahl waren, beauftragt. (https://de.wikipedia.org/wiki/Machtergreifung)